2010 - Brückenneubau in Baßdorf

2014/2015 - Nach wiederholtem Leerstand der Gaststätte “Landhaus Askanien” übernimmt die Familie Oosterwoud, die aus den Niederlanden stammt, durch Kauf die Gaststätte und führt diese weiter. In den 3 Jahren des Leerstandes entstanden zum Teil starke Schäden durch Wasserrohrbruch bei Frost.

www.landgasthof-askanien.de

2018 - Am 1. Juli wird an der Verbindungsstraße Hammelspring - Etashof ein Gedenkstein zu Ehren gefallener Preußen und Franzosen eingeweiht.

Aus der Blankenburgschen Chronik:

"Am 26. Oktober 1806 kam es bei Zehdenick zwischen französischen Kavallerie-Regimentern und den preußischen Truppen, dem Regiment Königin, zum Gefecht, das für die preußischen Truppen verloren ging.

Nach diesem Gefecht bei Zehdenick rückte die Brigade der leichten französischen Reiter südlich von Templin vor und nahm Nachtquartier in den Dörfern Hammelspring, Hindenburg und in den diesen benachbarten Ortschaften. Hier in Templin hörte man an diesem Tage, es war ein Sonntag, ein Schießen bei Hammelspring und Storkow, wo zwischen Franzosen und den braunen Husaren, ingleichen den Dragonern vom Regiment Königin ein kleines Gefecht stattfand.

Am Nachmittag zogen etwa 1000 bis 1200 Mann, aus dem Gefecht bei Zehdenick versprengte und entronnene Soldaten, vorherrschend braune Husaren des Regiments Schimmelpfennig, unter Anführung eines Leutnants in die Stadt. Sie brachten einige gefangene Franzosen mit, nahmen einige Erfrischungen zu sich und zogen mit den Gefangenen weiter nach Prenzlau. Die Fliehenden gaben auch Nachricht vom baldigen Einrücken der Franzosen.

Wirklich zeigten sich auch am Abend gegen 10 Uhr beim hellsten Mondenscheine 2 oder 3 berittene Chasseurs bei den Scheunen vor dem Berliner Tor. Die Chasseurs kehrten nach Hindenburg wieder zurück. Marschall Murat hatte also seine Aufklärungen bis vor die Tore von Templin ausgedehnt."

Aus dem Buch Krieg 1806 und 1807 (http://www.simmonsgames.com/research/authors/Hoepfner/Der-Krieg-von-1806-und-1807/V2/Hoepfner_Der_Krieg_von_1806_und_1807_v2.pdf):

"Der Oberst Zieten war durch die Aufstellung links hinter den Husaren auf den Weg nach Storkow gerathen, durchritt das Dorf mit dem 1. Bataillon des Regiments, hielt sich jenseits desselben aber zu weit rechts, stieß daselbst auf ein Bruch, über das er keinen Uebergang fand, mußte sich noch weiter rechts wenden, um nicht abgeschnitten zu werden, und über Vietmannsdorf und Gollin gehen, von wo er wiederum die Straße nach Prenzlau gewinnen wollte."

2018 - Am 27. Juli wird anlässlich der 715-jährigen Wiederkehr des Vietmansdorfer Vertrages eine Veranstaltung mit dem Stargarder Burgverein durchgeführt.

Der Vertag von Vietmannsdorf:

 

In Gottes Namen „Amen“ 15. Jänner a.D. 1304

Wir Otto, Konrad, Hermann, Johann und Waldemar von Gottes Gnaden Markgrafen von Brandenburg bekennen in diesem gegenwärtigen Brief, dass wir uns versöhnt haben mit unserem lieben Schwager dem Edlen Herrn Heinrich von Mecklenburg und seinen Helfern, um alle Mißverständnisse, die unter uns waren und noch werden sein, die Losung lautet also:

Wir Markgraf Hermann haben geladen von der Aufgabe die wir haben an dem Land Stargard und haben von Mecklenburg gegeben zu rechten Lehen mit allen Rechten und aller Nutzung, behalten wir die Münze und das Eisen zu Lychen. Das sollen wir behalten und unsere Erben. Also das der        brandenburgische Pfennig geht und unsere Münzmeister das Wechselrecht im Land  Stargard behalten. Da soll uns der von Mecklenburg daran hindern oder jemand von seinen Getreuen. Wir haben auch seiner Frau, unserer Tochter, das schöne Land zu Stargard gegeben als Mitgift. Wir behalten uns vor, falls die Ehe unserer lieben Tochter mit dem Mecklenburger Erbenlos bleibt, fällt das Lehen an die von Brandenburg zurück.

Da Heinrrich der Zweite den Kaufpreis von 3.000 Mark Silbers unserem lieben Vetter schuldig geblieben war, wurde nun festgesetzt, dass wir        Hermann von Brandenburg die Summe von 5.000 Mark brandenburgischen Silbers je in Raten von 1.000 Mark, die der von Mecklenburg in der Stadt Templin abzulegen hat, beginnend an den Feiertagen Martini (11.November) und Walpurgis (1.Mai).

Gezeichnet und gebürgt der von Mecklenburg und seinen Helfern, gesiegelt und unterschrieben von Hermann von Brandenburg.

 

 

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